Willkommen beim Lanxess Zwischenbericht Q3/2012!

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Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Situation

Die bereits im Vorquartal beschriebenen Risikofaktoren im internationalen Finanzsektor haben trotz der Ankündigungen der Europäischen Zentralbank sowie der erweiterten multilateralen Sicherungseinrichtungen der Eurozone weiterhin Bestand. Die damit einhergehende Unsicherheit sowie die in den betroffenen Volkswirtschaften eingeleiteten Sparmaßnahmen verlangsamten auch im dritten Quartal des Jahres 2012 das weltweite Wirtschaftswachstum. Insbesondere in Westeuropa zeigte sich die Wirtschaft schwach und schrumpfte um 0,5 %. Das Wachstum in den USA belief sich im dritten Quartal auf 1,5 % und bewegte sich damit auf dem Niveau des Vorquartals. Gleiches gilt für die Wachstumsrate in China, die 7,4 % betrug.

Branchenspezifische Situation

Die weltweite Chemieindustrie setzte im dritten Quartal 2012 ihr Wachstum mit gegenüber dem Vorquartal leicht geringeren Steigerungsraten fort. In Deutschland lag die Produktion auf dem Niveau des Vorquartals. Gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres ergab sich jedoch ein Rückgang um 2,5 %. Ein vergleichbares Bild zeigte der Wirtschaftsraum der Europäischen Union, in dem die Produktion der chemischen Industrie um 2 % unter dem Niveau des Vorjahres lag. In Nordamerika steigerte die Branche ihre Produktion dagegen um 2 %.

Entwicklung wichtiger Abnehmerbranchen

Die weltweite Automobilproduktion zeigte im Berichtszeitraum bei fortgesetzter regionaler Differenzierung ein deutlich verhalteneres Wachstum. Haupttreiber waren weiterhin Nordamerika mit plus 10 % und China mit plus 9 % im Vergleich zum Vorjahr. Angesichts der wirtschaftlichen Situation in Teilen Europas verringerte sich die Produktion dort um 11 %. In Lateinamerika ging die Produktion im dritten Quartal um 4 % zurück. Auch die Reifenindustrie konnte sich der rückläufigen Marktentwicklung nicht entziehen. Die weltweite Reifenproduktion für die Erstausrüstung von Lkw schwächte sich entsprechend der geringen Nachfrage nach Neufahrzeugen ab. Auch die Geschäfte für Ersatzreifen zeigten sich verhalten, lediglich in Lateinamerika zeichnete sich eine positive Entwicklung ab. Für den Pkw-Bereich war in Europa die Nachfrage sowohl nach Erstausrüstungs- als auch nach Ersatzreifen schwächer als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Anders als im Vorquartal sank die Nachfrage nach Ersatzreifen in Nordamerika, und zwar um 4 %, wohingegen sie in Lateinamerika in gleicher Höhe anstieg.

Die Nachfrage nach Bauleistungen entwickelte sich in Europa uneinheitlich. Insbesondere in den Krisenländern Westeuropas verharrte sie auf niedrigem Niveau, während die Bautätigkeit unter anderem in Teilen Osteuropas zunahm. Auch in den USA entwickelte sie sich weiterhin positiv.

Die Nachfrage nach Agrochemikalien war weiterhin erfreulich.

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