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Performance Polymers

                     
  Q3/2011 Q3/2012 Veränd. 9M/2011 9M/2012 Veränd.
                     
  in Mio. € Marge in % in Mio. € Marge in % in % in Mio. € Marge in % in Mio. € Marge in % in %
                     
Umsatzerlöse 1.433   1.192   – 16,8 3.798   4.010   5,6
EBITDA vor Sondereinflüssen 213 14,9 152 12,8 – 28,6 641 16,9 664 16,6 3,6
EBITDA 211 14,7 151 12,7 – 28,4 639 16,8 661 16,5 3,4
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 168 11,7 99 8,3 – 41,1 524 13,8 513 12,8 – 2,1
Operatives Ergebnis (EBIT) 166 11,6 98 8,2 – 41,0 522 13,7 510 12,7 – 2,3
Auszahlungen für Investitionen1) 88   93   5,7 200   241   20,5
Abschreibungen 45   53   17,8 117   151   29,1
Mitarbeiter Stand 30.09. (Vorjahr zum 31.12.) 4.977   5.317   6,8 4.977   5.317   6,8
1) Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.

Im Segment Performance Polymers setzte sich der positive Geschäftsverlauf der ersten Jahreshälfte im dritten Quartal 2012 nicht fort. Die Umsätze gingen gegenüber dem starken Vorjahresquartal um 16,8 % auf 1.192 Mio. € zurück. Preise wurden aufgrund rückläufiger Einstandspreise für Rohstoffe, insbesondere bei Butadien, um 12,0 % zurückgenommen. Aufgrund der geringeren Nachfrage sanken die Absatzmengen um 10,8 %. Dem standen positive Wechselkurseinflüsse von 6,0 % gegenüber.

Sämtliche Business Units des Segments waren vom Preis- und Mengenrückgang betroffen. Bei der Business Unit Performance Butadiene Rubbers war eine geringere Nachfrage nach Standard-Qualitäten, insbesondere in Lateinamerika, zu beobachten. Die High-Performance-Qualitäten zeigten sich hingegen weiterhin robust. Die Business Unit Butyl Rubber, die wie Performance Butadiene Rubbers eng mit der Reifenindustrie und folglich den Märkten für Ersatzreifen und Erstausrüster verbunden ist, verzeichnete insbesondere in der Region Asien sinkende Verkaufspreise und Absatzmengen. In der Business Unit Technical Rubber Products war eine geringere Nachfrage aus der Automobilindustrie festzustellen. Bei der Business Unit High Performance Materials (ehemals Semi-Crystalline Products), die einen bedeutenden Umsatzanteil mit Kunden der Automobil- und Elektro-/Elektronikindustrie erzielt, waren die Absatzmengen, insbesondere in Europa, leicht rückläufig. Die Nachfrage in Asien und den USA wirkte hier jedoch kompensierend. Die Umsätze des Segments gingen in sämtlichen Regionen zurück.

Insbesondere aufgrund der mit der geringeren Nachfrage einhergehenden Leerkosten und den Aufwendungen im Zusammenhang mit geplanten Wartungsstillständen sank das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments Performance Polymers deutlich um 61 Mio. € auf 152 Mio. €. Alle Business Units waren hiervon betroffen. Aufgrund der genannten Faktoren lag die Anlagenauslastung unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Gesunkene Rohstoffkosten führten auf Segmentebene zu einer Anpassung der Verkaufspreise. Aus der Wechselkursentwicklung ergab sich zudem ein positiver Ergebniseffekt. Die EBITDA-Marge des Segments sank von 14,9 % auf 12,8 % im Quartalsvergleich.

Die EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse des Segments in Höhe von 1 Mio. € betrafen wie die im Vorjahr gezeigten Aufwendungen in Höhe von 2 Mio. € Aufwendungen im Zusammenhang mit Unternehmenstransaktionen.

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